Bildungs-Aktivistin Durrani: „Ich bin zum Kampf bereit“

Bildungs-Aktivistin Durrani: „Ich bin zum Kampf bereit“

Durrani startete mit ein paar Tablets. Inzwischen versorgt ihre Organisation LEARN Tausende von afghanischen Kindern mit Wissen. Als Pashtana Durrani vor den Taliban in die USA flieht, lässt sie also viel zurück: LEARN hat 18 digitale Schulen betrieben, bevor die Taliban sich wieder des Landes bemächtigt und den afghanischen Mädchen Bildung verboten haben.

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Das Verhältnis zwischen Witz und Macht

Das Verhältnis zwischen Witz und Macht

Wir dürfen uns das Verhältnis zwischen Witz und Macht durchaus als asymmetrische Kriegsführung zwischen den Mächtigen und den Unterdrückten vorstellen. Für diejenige, die ihre Witze in totalitären Systemen auf Kosten der Herrscher und der Herrschaft reißen, ist die Gefahr, die für sie darin besteht, dass sie die Witze wagen, Bestandteil ihrer Würde und ihrer oppositionellen Kraft.

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Eine Unfallchirurgin rechnet ab

Eine Unfallchirurgin rechnet ab

Die Ausbeutung von Mitarbeitern, die süchtig sind nach der Droge Medizin, ist das Fundament dieses gesamten Industriezweigs.
Der berechnende Einsatz von ehrgeizigen, strebsamen, manipulierbaren akademischen Spielfiguren, die geködert werden mit Status und Geld.

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Bildung auf Augenhöhe für mehr Chancengleichheit

Bildung auf Augenhöhe für mehr Chancengleichheit

Studien am Institut für Schulentwicklungsforschung belegen, dass Bildungserfolg stark mit der sozialen Herkunft der Kinder zusammenhängt. In Deutschland gibt es allerdings für Kinder keine Chancengleichheit. So hat beispielsweise bei gleicher Begabung und gleicher Leistung das Kind eines Professors hierzulande eine 2,5 Mal höhere Chance eine Gymnasialempfehlung zu erhalten als das Kind eines Facharbeiters.

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Missionare: Das christliche Erbe des Kolonialismus in Afrika

Missionare: Das christliche Erbe des Kolonialismus in Afrika

„Als die ersten Missionare nach Afrika kamen, hatten sie die Bibel und wir das Land. Sie forderten uns auf zu beten. Und wir schlossen die Augen. Als wir sie wieder öffneten, war die Lage genau umgekehrt: Wir hatten die Bibel und sie das Land.“ Das Zitat stammt von dem anglikanischen Erzbischof und Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu aus Südafrika (Quelle: Migazin). Es drückt aus, wie eng unter anderem deutsche Missionare in Afrika und auch anderswo mit den Kolonialherren kooperierten und so den Boden für die Unterdrückung von Völkern bereitet haben.

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Esoterik und Rechtspopulismus: Eine undemokratische Kombination

Esoterik und Rechtspopulismus: Eine undemokratische Kombination

Gerade in einer Zeit voll von Umbrüchen und Veränderungen suchen viele Menschen Halt und Orientierung in esoterischen Welterklärungsmodellen. Horoskope zeigen vermeintlich, was die eigene Zukunft bringen wird. Der Heiler wird zur Leitfigur, die aus Krisenzeiten herausführen soll. Spirituelle Influencer:innen versprechen einfache Lösungen für komplexe Lebensfragen. So hat schleichend rechte Esoterik Einzug in den Alltag vieler Menschen gehalten.

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Der Kampf der simbabwischen Aktivistin Tsitsi Dangarembga

Der Kampf der simbabwischen Aktivistin Tsitsi Dangarembga

Schmerz, Wut und Ungerechtigkeit können Brennstoff für persönliche und gesellschaftliche Entwicklungen sein. Insbesondere schwarze afrikanische Feministinnen, die oftmals massiven Anfeindungen ausgesetzt sind, haben oftmals eine Resilienz entwickelt, die über ihr individuelles Selbst hinausgeht. Denn sie sind das, was die Welt am liebsten annihilieren würde: Ein Albtraum. Superheldinnen. Tsitsi Dangarembga ist eine von ihnen.

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Woher kommst du? Die Diskussion über Rassismus in Deutschland

Woher kommst du? Die Diskussion über Rassismus in Deutschland

Die Frage klingt zunächst ganz harmlos: „Woher kommst du?“ Doch an eben dieser Frage entfacht immer wieder eine Diskussion über Rassismus. Denn manche Menschen, denen sie gestellt wird, erachten sie als rassistisch. Als besonders rassistisch gilt sie, wenn noch ein Wort hinzukommt – wie „eigentlich“ oder „ursprünglich“. Die Erklärung dafür: Es höre sich so an, als würde die betreffende Person nicht richtig dazugehören. Selbst wenn ihre Familie vielleicht schon seit Generationen im Land lebt.

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